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    Dialekt

    Die Oberlausitzer Mundart - Äberlausitzer Sproche mit dem gerollten "R"

     
     
    Die "Hymne der Oberlausitz" kennt hier jedes Kind - es ist das Oberlausitz-Lied von Kurt Piehler aus dem Jahr 1929
    Die Oberlausitzer Mundart ist ein Dialekt, der heutzutage oft nur noch im äußersten Süden der Oberlausitz gesprochen wird. Um genau zu sein, gehört er zur Lausitzschen Dialektgruppe. Die genaue Herkunft dieses Dialekts zu bestimmen, ist relativ schwer. Aber es wird angenommen, dass diese Form der Mundart von fränkischen, hessischen und thüringischen Siedlern stammt, welche sich in der Region niedergelassen hatten. Charakteristisch ist das rollende "R". Es wird durch die Einheimischen auch als "kwurrln" (quirlen) oder "rulln" (rollen) bezeichnet. Die Mundartpflege und die Auseinandersetzung mit der Historie der Region sind ein Bekenntnis des stolzen Oberlausitzers -und haben erfreulicherweise wieder an Bedeutung gewonnen. ‎
    Hier einige typische Wörter in Oberlausitzer Mundart zum Staunen und Schmunzeln

    • ‎Abern = Kartoffeln
    • Bammbs = Brei, Mus
    • bedeppert = betroffen, überrascht
    • Daheeme = Zuhause
    • Gelummbe = Sachen, Gepäck
    • Harch = Hering
    • Heemt = Heimat
    • Hietroibratl = Hintragebrettchen (Tablett)
    • illern = heimlich, verstohlen gucken
    • jechn = hetzen, eilen
    • Machenses hibsch! = Auf Wiedersehen!
    • muddeln = langsam, nicht zielstrebig arbeiten
    • nu = ja
    • Nubber = Nachbar
    • oack = nur
    • Schmoatz = Kuss
    • Zutsch = Gezeter
     
     
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